Dystopie / Science-Fiction-Thriller
Regisseur Edgar Wright interpretiert Stephen Kings düstere Vision einer von Medien und Gewalt besessenen Gesellschaft als hochenergetischen Action-Thriller mit medienkritischem Unterton. Neben Glen Powell in der Hauptrolle als idealistischer und zugleich überforderter Ben Richards glänzen Colman Domingo als geborener Entertainer Bobby Thompson und Josh Brolin als skrupelloser Produzent Dan Killian. Wrights neuestes Werk begleitet Richards in seinem Kampf ums Überleben: Einen Monat lang wird er von gnadenlosen Killern verfolgt – live übertragen zur Unterhaltung eines blutdürstigen Publikums. Mit kompromisslosen Verfolgungen, einem markanten retrofuturistischen Design und Edgar Wrights unverwechselbarem Stil sorgt „The Running Man“ für adrenalingeladene Unterhaltung.
Inhalt
The Running Man ist eine unterhaltsame, verrückte und tödliche Spielshow, in der die Teilnehmer 30 Tage lang überleben müssen, während sie von professionellen Killern gejagt werden. Alles wird vor einem blutrünstigen Publikum übertragen, und mit jedem Tag steigt die Geldprämie. Der Arbeiter Ben Richards (Glen Powell „A Killer Romance“) wird vom skrupellosen Produzenten der Show (Josh Brolin „Sicario 2“) zur Teilnahme gezwungen. Ben wird schnell zum Liebling der Fans – und zu einer Bedrohung für das gesamte System. Eigentlich wollte er seiner Familie nur ein gutes Leben bescheren. Seine kleine Tochter ist krank, Medikament praktisch unbezahlbar. Deshalb ist Ben zu einer TV-Show gegangen. „Running Man“ hätte es nie werden dürfen, doch jetzt ist er Teil Menschenjagd mit meist tödlichem Ausgang. Das bringt theoretisch viel Geld, aber die Macher spielen mit den Kandidaten. Die müssen sich ständig melden, aber ihre Kommentare werden zensiert und ins Gegenteil verkehrt. Es gibt immer wieder Menschen, die Ben helfen wollen und im besten Falle könnte so eine Bewegung entstehen, die gegen das System vorgeht…
Kritik
Nur knapp 200.000 KinozuschauerInnen. Man muss ganz realistisch sagen: gegenüber dem Original ist das hier was völlig anderes, was nicht ansatzweise die Klasse des Films mit Arnold Schwarzenegger erreicht. Traurig aber wahr – doch zur Wahrheit gehört auch, dass dieser Film nicht schlecht ist. Nur die politische und gesellschaftliche Brisanz kann er nicht ansatzweise darstellen.
Im Bonusmaterial gibt es das Making of, einen Audiokommentar, Featurettes zu den Jägern und Gejagten, dem Design und den Bildern sowie den Trailer und Filmtipps.
The Running Man: USA / UK 2025; Regie: Edgar Wright; Darsteller: Glen Powell, Jayme Lawson, David Zayas, Lee Pace, Josh Brolin, Katy O’Brian, Michael Cera, William H. Macy, Emilia Jones; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 133 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos, Französisch 5.1, Spanisch 5.1, Japanisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Mandarin, Koreanisch, skand. Sprachen, Thai, Türkisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Paramount Home Entertainment / LEONINE Studios. Veröffentlichung Verkauf: 06. März 2026.
Bewertung: 7,9/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4