Historienfilm / Dystopie / Postapokalypse
Serbisches Actionkino der Extraklasse mit einer brutalen Endzeit-Vision, die „Mad Max“ und „Highlander“würdig ist. Zwischen radioaktiven Ruinen und mystischen Artefakten entfaltet sich ein visuell beeindruckender Genremix, der beim Fantasy Filmfest 2025 für Begeisterung sorgte. Innovative Kampfchoreografien treffen auf archaische Ehrenkodexe. Ein serbisches Lied von Ehre, Stämmen, die gegeneinander kämpfen, einem wertvollen Schwert, das sich seinen Besitzer selbst aussucht und einer Menschheit, die vor dem Untergang steht, nachdem eine Apokalypse das Leben auf der Erde komplett verändert hat. Toxischer Regen, untergehende Städte, in denen das Recht des Stärkeren herrscht und Gruppen, die sich selbst am Leben erhalten und für die Ihren einstehen. Ein Kämpfer will Rache, er will das Schwert zurück und die Weltordnung verändern.
Inhalt
Nach der Apokalypse ist die Welt ein gesetzloser Ort. Zwischen radioaktiven Ruinen und zerfallenen Städten kämpfen verfeindete Clans um die letzten Ressourcen. Ein einsamer Krieger (Igor Bencina) zieht durch diese Ödnis, getrieben von einem uralten Schwur. Sein Weg führt ihn zu einer Siedlung, die von brutalen Warlords beherrscht wird. Dort erfährt er von einem mystischen Artefakt, das die Macht besitzt, das Schicksal der Überlebenden zu verändern. Zwischen Ehre und Überleben, zwischen alter Tradition und neuer Weltordnung entbrennt ein gnadenloser Kampf, der die Zukunft der Menschheit bestimmen wird. Er will ein Schwert haben und auf seinem Weg der Rache begleitet ihn bald eine Frau (Isidora Simijonovic) eher unfreiwillig. Sein Weg in die Stadt führt geradlinig, aber nicht ohne Kämpfe, nicht ohne dass ihnen Steine in den Weg gelegt werden. In der Stadt herrscht ohnehin gerade ein Machtkampf. In den wird er sich einmischen, um die Welt zu verändern, um sein Ziel zu verwirklichen. Dafür muss er weiter bestehen und ein letztes Duell gewinnen.
Kritik
Das ist visuell und inhaltlich richtig gut geworden. Ein serbischer Film, eine Postapokalypse – da wagen sich wenige Filmemacher dran – die nicht wie Trash wirkt, sondern großes Kino darstellt. Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen guten serbischen Film sehe, aber die anderen waren eher kontrovers – das hier ist eine eindeutige Empfehlung.
In den Extras gibt es ein Vorwort des Regisseurs, die B-Roll sowie den Trailer und Filmtipps.
Sword of Vengeance (O: Volja sinovljeva): Serbien 2024; Regie: Nemanja Ceranic; Darsteller: Isidora Simijonovic, Milos Bikovic, Sergej Trifunovic; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 128 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Serbisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Plaion Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 23. April 2026.
Bewertung: 8/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4 – Anspruch: 2/4