Mercy

Science-Fiction-Thriller

Sony produziert häufig sehr gute Filme. Mit „Mercy“ haben sie einen Science-Fiction-Cop-Thriller präsentiert mit Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“, „Jurassic World“) und Rebecca Ferguson („Mission: Impossible – Dead Reckoning“, „Men in Black: International“) in den Hauptrollen. Im Kino wollten das nur gut 108.000 ZuschauerInnen sehen, doch der Film hat eindeutig ein größeres Publikum verdient. Ein Polizist scheint seine eigene Frau ermordet zu haben. War er es? Eine KI gestützte Richterin verhört ihn, versucht mit ihm zusammen die Zusammenhänge zu rekonstruieren. Gibt es Zweifel an seiner Tat? Kann er seine Unschuld beweisen, oder geht das gar nicht? Im Laufe der Ermittlungen scheint es doch nicht alles so eindeutig zu sein, wie vermutet. Jemand will manipulieren und noch etwas viel größeres vollbringen…

Inhalt

In naher Zukunft steht ein LAPD-Detective (Chris Pratt) wegen Mordes an seiner Frau vor Gericht. Er hat genau 90 Minuten Zeit, um seine Unschuld gegenüber einer fortschrittlichen KI-Richterin (Rebecca Ferguson) zu beweisen, für deren Entwicklung er sich einst eingesetzt hat, bevor diese über sein Schicksal entscheidet. Mit ihr zusammen, hat er viele Verbrecher überführt und von ihr verurteilen lassen. Jetzt könnte er selbst dran sein. War er es? Hat er seine Frau ermordet? Die Bilder der vielen Überwachungskameras können es nicht eindeutig beweisen, aber die Indizien und Teilausschnitte aus der Zeit davor sind schon recht eindeutig. Kann er Zweifel sähen oder gar den wahren Täter überführen, wenn es ihn denn gibt? Er versucht es und die KI hilft, wo immer sie kann. Wobei auch der Grenzen gesetzt sind und die Eindeutigkeit ihrer Urteile können im Laufe der Zeit durchaus angezweifelt werden. Vielleicht ist sie doch nicht so ausgereift, wie es nötig wäre, um von ihr Todesurteile oder schlicht Urteile fällen zu lassen. Doch bald geht es nicht mehr nur um die Schuld oder Unschuld des Detectives. Eine größere Gefahr droht…

Kritik

Das ist ein guter Cop-Thriller, in einer nahen Zukunft, zumindest könnte er da spielen und wir laufen geradezu darauf hin. Was kann eine KI, worin kann sie uns unterstützen, was kann eine nahezu komplette Kameraüberwachung erzeugen oder erreichen. Spannende Fragen in einem Film, der mit viel Action und einer guten Handlung überzeugen kann. 

In den Extras gibt es den Trailer und Filmtipps.

Mercy: USA 2026; Regie: Timur Bekmambetov; Darsteller: Chris Pratt, Rebecca Ferguson, Kali Reis, Annabelle Wallis; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 99 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos, Französisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch; Bild: 2,20:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Sony Pictures Entertainment / Plaion Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 30. April 2026.

Bewertung: 7,9/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 3/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4  – Anspruch: 2/4