Alpha

Drogen-Mystery-Drama

Goldene-Palme-Gewinnerin Julia Ducournau („Titane“) erschafft mit „Alpha“ visionäres Körperkino zwischen Zärtlichkeit und fiebriger Intensität. Tahar Rahim („Un Prophète“, „Madame Web“) und Golshifteh Farahani („Wilhelm Tell“, „Der Mann, der niemals lebte“) brillieren in diesem radikalen Werk über Transformation und Familie, das im Wettbewerb von Cannes für Aufsehen sorgte. Ein intensives Body-Horror-Drama von Titane-Regisseurin Julia Ducournau. Ein Film über Drogen, ein minderjähriges Mädchen und ihre alleinerziehende Mutter, die es nicht leicht hat im Leben. Zudem eine Krankheit, vor der die Menschen Angst bekommen und die sich zur Pandemie ausbreiten könnte. Ein Mädchen wird zur Aussätzigen, warum nur – Angstfressen Seele auf… Visuell mehr als beeindruckend.  

Inhalt

In den 1980er Jahren verwandelt sich das Leben der 13-jährigen Alpha (Mélissa Boros) schlagartig, als ein selbstgeritztes Tattoo auf ihrem Arm Fragen aufwirft und bedrohliche Gerüchte über eine mysteriöse Krankheit die Runde machen. Während ihre Mutter (Golshifteh Farahani) als Ärztin gegen eine rätselhafte Epidemie kämpft, die Menschen langsam zu Marmorstatuen erstarren lässt, taucht plötzlich Onkel Amin (Tahar Rahim) auf – der keine Angst vor dem Tod zu haben scheint. In dieser fiebrigen Zeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden entfaltet sich eine Geschichte über Familie, Transformation und die schmerzhafte Schönheit des Loslassens. Während das Mädchen Schwierigkeiten in der Schule, mit ihrem Freund und den Mädchen aus ihrem Umfeld bekommt, weil sie häufig blutet, ist es Zuhause auch schwierig, den ihr Onkel ist lange Zeit drogenabhängig gewesen und droht jederzeit rückfällig zu werden. Hysterie macht sich in der Bevölkerung breit, die niemanden kaltlässt.

Kritik

„Titane“ war inhaltlich noch verstörender, aber „Alpha“ ist ebenfalls nichts für zarte Gemüter. Visuell beeindruckend, fast als Drogentrip gefilmt. Psychedelisch und inhaltlich beängstigend. Die Gegenwart ist schlimm, Rückblenden zeigen aber, dass die Vergangenheit nicht viel besser gewesen ist.

Das Bonusmaterial beinhaltet Interviews mit Cast & Crew sowie den Trailer und Filmtipps.

Alpha: F 2025; Regie: Julia Ducournau; Darsteller: Tahar Rahim, Golshifteh Farahani, Mélissa Boros, Emma Mackey; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 128 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Französisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Plaion Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 02. Juli 2026.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4