Thriller
Ein junger Mann sucht nach der Wahrheit, nachdem ein unerklärliches Verbrechen seine Welt zum Einsturz gebracht hat. Rasant, emotional, abgründig. Alex Finlay gehört in die erste Liga der Thriller-Autoren. In „Falls mir etwas zustößt“, der im Original im Jahr 2021 erschien, erleben wir, wie die Welt eines jungen Mannes zusammenbricht und er Jahre später sich noch nicht komplett davon erholt hat. Aber jetzt kommt die ganze Geschichte heraus und lässt alles in einem völlig anderen Bild erscheinen. Ein junge Polizistin und Ryan, inzwischen Student der Rechtswissenschaften, werden in einen Fall involviert, der vor vielen Jahren begann. Zu viel darf hier allerdings nicht verraten werden, denn jede neue Erkenntnis bringt uns tatsächlich auf eine andere Ebene. Ein Roman, der in den USA und Europa spielt.
Inhalt

Seit fünf Jahren durchlebt Ryan Richardson diese Nacht immer wieder: die aufgerissene Autotür. Der Schlag auf den Kopf. Hände, die ihn aus dem Wagen zerren. Die Schreie seiner Freundin Ali. Seither ist Ali verschwunden, und viele argwöhnen, dass Ryan etwas damit zu tun hatte. Mittlerweile hat er seinen Nachnamen geändert, ein Jurastudium begonnen und versucht, jene Ereignisse hinter sich zu lassen. Bis zu dem Anruf seines Vaters: Man hat Alis Auto in einem See gefunden, darin zwei unbekannte Tote und eine Nachricht in Alis Handschrift: „Falls mir etwas zustößt …” Dann der nächste Schock: Ryan sieht den Mann, der ihn seit jener Nacht in seinen Träumen verfolgt. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn zurück in seine Heimatstadt, wo eine junge Ermittlerin den Fall wieder aufrollt. Doch wie gefährlich kann es für ihn sein, wenn er nachforscht? Kann es sein, dass seine Freundin von damals noch am Leben ist? Und wenn ja, was ist damals wirklich passiert und wo ist sie? Wieso passiert hier gerade das, was passiert?
Kritik
Ein sehr ordentlicher Roman. Ein Thriller, über den man zuvor wenig sagen darf, weil alles eine Art von Spoiler wäre. Sehr spannend und abwechslungsreich, mit guten Charakteren und einer eigentlichen Hauptperson, die gleich mehrfach sich neu erfunden hat, ohne sich selbst lieben zu können.
Alex Finlay wurde mit dem Thriller »Allein gegen die Lüge« sofort zum Bestsellerautor. Auch seine weiteren Spannungsromane begeistern international zahllose Krimifans und zählen zu den meistbeachteten Neuerscheinungen weit über das Genre hinaus. Sie sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Der Autor schreibt unter einem Pseudonym und ist ein prominenter Anwalt in Washington, D.C., der Klienten in über vierzig Fällen vor dem Obersten Gerichtshof der USA vertreten hat. „Falls mir etwas zustößt“ (O: If something happens to me) ist von Leo Strohm übersetzt worden, hat 367 Seiten und ist im Goldmann Verlag am 19. August 2026 erschienen.
Bewertung: 7,9/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4