Mystery-Horror
Die Werbeplakate sahen schon eindrucksvoll aus. Der Bösewicht mit imposanter Maske. Das hat mehr als 300.000 ZuschauerInnen in die Kinos gelockt. Zu sehen bekommen wir einen Horrorfilm mit Mystery-Elementen. „The Black Phone“ basiert auf der Kurzgeschichte von Joe Hill. Zurück in die Zeit vor Handy und der ganzen Technik. Es ist 1978 und ein Mann entführt Kinder und Jugendliche in seinem schwarzen Auto, am Entführungsort bleiben Luftballons zurück. Was ist mit den Opfern geschehen? Nun geht die Geschichte , erklärt die Vergangenheit und sorgt für eine Entscheidung. Der vierfach Oscar-nominierte Ethan Hawke („Gattaca“) kehrt zurück in die teuflischste Rolle seiner Karriere und geht als „Greifer“ diesmal vom Jenseits aus auf einen Rachefeldzug gegen Finn (Mason Thames), indem er dessen jüngere Schwester Gwen (Madeleine McGraw) ins Visier nimmt. Nach „The Black Phone“ nun Teil 2 des Horror Franchise mit Ethan Hawke als Greifer im Eis.
Inhalt
Vier Jahre ist es her, dass der 13-jährige Finn (Mason Thames) seinen Entführer töten und ihm entkommen konnte und so zum einzigen überlebenden Opfer des berüchtigten „Greifers“ wurde. Doch tot ist nur ein Wort – und das Telefon beginnt wieder zu klingeln … Diesmal geht es auch um Masons Schwester. Gwen (Madeleine McGraw) wird von Albträumen heimgesucht. In denen tauchen tote Kinder auf, aber auch ihre Mutter. Alles scheint mit einem Sommercamp zu tun zu haben, in dem ihre Mutter einst arbeitete, in dem Kinder zu Tode kamen. Die Geschwister fahren im tiefsten Winter ins Camp mit einem Freund (Miguel Mora) von Gwen. Dort wird es zu einem Duell kommen mit dem toten Greifer, der durch die Träume der Beteiligten noch Macht über sie haben kann und ihnen schaden kann. Nach und nach finden die Jugendlichen heraus, wer der Greifer war, was er getan hat und mit ein bisschen Glück können sie ihn stoppen, bevor er ihnen und ihren Liebsten mehr Leid antun kann. Auf einem gefrorenen See kommt es zum Showdown.
Kritik
Lange Zeit ist der Film längst nicht so gut, wie der erste. Doch ab der zweiten Hälfte wird es deutlich besser und intensiver. Die gegenseitige Jagd ist perfekt gefilmt und sehr spannend. Die Jugendlichen versuchen mit Hilfe von Erwachsenen dem Bösen entgegenzustehen und es zu besiegen.
Im Bonusmaterial befinden sich ein Audiokommentar des Regisseurs, entfernte Szenen, Dialed In: Die Besetzung von Black Phone 2, Eine in Eis geritzte Geschichte sowie der Trailer und Filmtipps.
Black Phone 2: USA 2025; Regie: Scott Derrickson; Darsteller: Ethan Hawke, Mason Thames, Madeleine McGraw, Miguel Mora, Demián Bichir, Jeremy Davies, Arianna Rivas; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 114 Minuten; Sprachen: Deutsch Dolby Atmos, Englisch Dolby Atmos, Italienisch Dolby Atmos; Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Universal Pictures Home Entertainment / Plaion Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 22. Januar 2026.
Bewertung: 7,8/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4