Mein Freund Finnick

Animation

Wie mit Perwoll gewaschen: Die Macher der erfolgreichen Zeichentrickserie „Kikioriki“ um Filmemacher Denis Chernov bieten bei ihren flauschig-fluffigen Fantasiegestalten technisch perfekte Animation bis in die Spitzen. Auch mit hohem Tempo, Charme und Witzsorgt der kunterbunte Gruselspaß im Stil von „Die Monster AG“ für beste Familienunterhaltung. Die 13-jährige Kristin und Plüschmonster Finnick müssen gemeinsam die Zerstörungspläne eines bösen Jungen und dessen kleines Monster vereiteln. In „Mein Freund Finnick“ zieht ein kleines Mädchen wieder mit ihren Eltern um. Freunde zu finden ist bei den ständigen Umzügen nicht einfach. In ihrem neuen Haus findet sie jedoch ein Wesen, das sie eigentlich gar nicht sehen dürfte. Und mit diesem Wesen erlebt sie Abenteuer – bis ihre Stadt in Gefahr ist, wie in einem Drehbuch zerstört zu werden.

Inhalt

Eigentlich sind Finns für Menschen unsichtbar. Kein Wunder, dass die plüschigen Kreaturen mit ihrem Spuk bislang alle Bewohner eines alten Herrenhauses erfolgreich in die Flucht geschlagen haben. Das ändert sich, als ein ambitioniertes Schauspieler-Paar und deren Tochter Kristin einziehen. Die 13-jährige Hobbydetektivin kann die Finns sehen und freundet sich mit dem besonders chaotischen Artgenossen Finnick an. Denn sie hat ihm ein Haarbüschel zufällig ausgerissen, womit sie alle Finns sehen kann. Viel Zeit zum Kennenlernen bleibt nicht: Der pummelige Rabauke JB will sich in unsichtbar machende Finn-Wolle hüllen und unerkannt mit einem sabotierten Riesenrad die Stadt zerstören. Nur das ungleiche Duo kann ihn aufhalten. Der Junge wollte im Filmgeschäft groß rauskommen, was jedoch misslingt. Aus Wut stellt er Szenen aus einem Drehbuch nach und stürzt die Stadt in Chaos. Am Ende könnte das Riesenrad viel Schaden anrichten. Wenn Kristin und ihr Finn es nicht zu verhindern wissen.

Kritik

Kitschig-bunt und extrem aktiv sowie lebensfroh. Der Film reißt nicht nur die Kleinsten vom Hocker und begeistert mit seiner Geschwindigkeit, dem lebensbejahenden Inhalt und dem Humor, sondern auch durch seine Herzlichkeit. Kann man sich gut anschauen, am besten mit Kindern.

Im Bonusmaterial gibt es das Making of, Storyboards und fertiger Film, Finnicks bei der Hausarbeit sowie den Trailer und Filmtipps.

Mein Freund Finnick (O: Finnick): Gemeinschaft Unabhängiger Staaten 2025; Regie: Denis Chernov; Stimmen: Mikhail Khrustalyov, Boris Dergachev, Andrey Lyovin, Danila Milokhin; FSK: ab 6 Jahren; Dauer: 87 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Plaion Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 26. Februar 2026.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: -/4 – Anspruch: 2/4