Marty Supreme

Drama

Angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman konnte Regisseur Josh Safie für den ersten Spielfilm ohne seinen Bruder Benny ein energiegeladenes Ensemble gewinnen. Neben Timothée Chalamet („Dune“) spielen unter anderem Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow („Iron Man“), die hier ihr großes Leinwand-Comeback gibt, „Shark Tank“-Ikone Kevin O’Leary, „Die Nanny“-Star Fran Drescher und Tyler Okonma (besser bekannt als Tyler, the Creator), sowie Odessa A’zion, Enkelin des Filmemachers Percy Adlon, als Martys Geliebte Rachel. Ein im Prinzip wirklich unsympathischer Typ versucht seinen Traum zu leben, egal was in seinem Leben sonst passiert, was er eigentlich machen müsste. Er will Tischtennis spielen und damit erfolgreich sein. Nominiert für 9 Oscars…

Inhalt

In den Hinterhöfen Manhattans träumt der junge Schuhverkäufer Marty (Timothée Chalamet) von einer Zukunft, die ein paar Nummern größer ist als der kleine Schuhladen seines Onkels. Angetrieben von der Idee, Weltmeister im Tischtennis werden zu können, taucht er jede Nacht ab in die verrauchten Wettkampfhallen der Stadt, wo er sich mit viel Talent, der nötigen Chuzpe und dank der Hilfe seines besten Freundes (Tyler Okonma) ein paar Dollar dazu verdient. Zu wenig, um eine Profikarriere zu finanzieren und an den Turnieren in London, Paris oder Tokio teilnehmen zu können. Also ‚leiht‘ sich Marty kurzerhand Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter (Fran Drescher) ebenso wie seine Freundin (Odessa A’zion) und schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva (Gwyneth Paltrow) ran, deren Ehemann (Kevin O’Leary) er gleichzeitig als Sponsor gewinnen will. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren. Unsympathisch ohne Ende, aber er könnte damit Erfolg haben.

Kritik

Warum der Film für so viele Oscars nominiert worden ist, bleibt mir ein Rätsel. Das ist definitiv kein schlechter Film, aber kein Highlight. Und für Zuschauende eine Herausforderung, ist doch der Protagonist wirklich kein Sympathieträger. Deshalb ist es auch nicht einfach die lange Zeit durchzuhalten. Sehenswert, aber kein Must see.

In den Extras gibt es das Making of, einen Audiokommentar, einen Kamera-Test, eine Bildergalerie sowie den Trailer und Filmtipps.

Marty Supreme: USA 2025; Regie: Josh Safdie; Darsteller: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Larry ‚Ratso‘ Sloman; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 150 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 7.1, Englisch Dolby Atmos; Untertitel: Deutsch, Englisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Tobis Film / LEOININE Studios. Veröffentlichung Verkauf: 29. Mai 2026.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4  – Anspruch: 2/4