Miniserie / Zweiter Weltkrieg
Ein packender Mehrteiler mit starker Besetzung, der Elemente aus Psychothriller, Melodram und Historiendrama zu einem spannenden Genremix mit Tiefgang ineinander fließen lässt! Das ist „Sternstunde der Mörder“. Eine Miniserie, die am Ende des Zweiten Weltkriegs spielt und als Ort Prag zeigt. Ein Serienmörder geht um, der es auf Frauen abgesehen hat und sie bestialisch zurichtet. Wie haben sich die Nazis am Ende des Krieges verhalten, wie war die Zusammenarbeit mit der Polizei vor Ort und wie ist man mit einem Serienmörder umgegangen? In den Hauptrollen sehen wir Jonas Nay („Tannbach“, „Unser letzter Sommer“), Jeanette Hain („Der Palast“, „Mein Ende, Dein Anfang“), Nicholas Ofczarek („Der Pass“, „Feste & Freund“) sowie Devid Striesow („Im Westen nichts Neues“, „Napola“).
Inhalt
Prag 1945: Kommissar Beran (Karel Dobrý) und sein Assistent Morava (Jonas Ney) sollen zusammen mit dem deutschen Oberkriminalrat Buback (Nicholas Ofczarek) den Mord an einer deutschen Generalswitwe aufklären. Doch Bubacks Rolle wirkt zweifelhaft. Geht es ihm wirklich um den Fall oder darum, die Prager Polizei zu bespitzeln? Währenddessen geschehen weitere Morde, immer nach demselben grausamen Ritual. Erst als im Mai 1945 der Prager Aufstand ausbricht, verschiebt sich der Fokus: Es geht nicht mehr nur um einen Mörder, sondern um das Problem von Schuld und Sühne, um Täter und Opfer, um Rache und Vergeltung. Morava will den Mörder finden und ist nahe dran, ihn zu schnappen. Er findet sein Beuteschema heraus und will eine Polizistin einschleusen bzw. als Lockvogel einsetzen. Ein Risiko, doch was ist in dieser Zeit mit den Nazis an ihrer Seite kein Risiko? Beziehungen, Nazis und ein Mörder, der kein Erbarmen kennt, so geht die Serie vor, wir hoffen, dass der Täter bald geschnappt wird, bevor es noch mehr Opfer gibt.
Kritik
Die Miniserie überrascht tatsächlich. Klar, Zweiter Weltkrieg, böse Nazis und die Historie unseres Landes, wie wir es seit Jahrzehnten immer wieder sehen. Aber die Geschichten im Kleinen sind gut inszeniert, gut bearbeitet. Sehr viel Drama über einen Serienmörder, der leider viel zu lange sein Werk vollbringen kann.
Das Bonusmaterial beinhaltet die Hörfilmfassung sowie Filmtipps.
Sternstunde der Mörder: D 2025; Regie: Christopher Schier; Darsteller: Jonas Nay, Jeanette Hain, Nicholas Ofczarek, Devid Stiesow, Gerhard Liebmann, Diana Dulinkova, Karel Dobry; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 181 Minuten, 4x 45 Min,; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 2.0; Untertitel: Deutsch; Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©ARD / OneGate Media. Veröffentlichung Verkauf: 28. August 2026.
Bewertung: 7,9/10 Punkten
Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 3/4