Tier-Horror
Von Pål Øie, Regisseur des Katastrophenthrillers „The Tunnel: Die Todesfalle“, erwartet das Publikum ein atmosphärisches Kinoerlebnis, das die unberührte Wildnis der norwegischen Küstenlandschaft zur bedrohlichen Kulisse werden lässt. Als in einem der tiefsten Fjorde plötzlich aus unerklärlichen Gründen Menschen sterben, ahnt eine Meeresbiologin als Erste, was im dunklen Wasser lauert. Pål Øie verbindet mit sicherer Hand das Subgenre des „Creature-Thriller“ mit blutigen Horror-Elementen und einem gesellschaftlich relevanten Thema und schafft so einen mitreißenden Film, der gleichermaßen spektakulär wie beklemmend ist. Eine Lachsfarm könnte Auslöser für ein Katastrophenszenario sein. Gestört von Geräuschen kommt ein Wesen aus den Tiefen des Meeres an die Oberfläche und richtet dort Schäden an.
Inhalt
Rätselhafte Vorfälle häufen sich im tiefsten Fjord Norwegens. Menschen verschwinden spurlos und Wildlachse sterben in großer Zahl. Als die Meeresbiologin Johanne (Sara Khorami) eintrifft, um die Situation vor Ort zu untersuchen, wird aus ihrem Routineauftrag ein Alptraum: Zwei junge Männer auf einem Wasserjetski sterben auf unerklärliche Weise, und kurz darauf tauchen verstümmelte Leichen auf… Johanne entdeckt schließlich etwas, das jede wissenschaftliche Erklärung übersteigt. Ist sie dafür in ihre alte Heimat zurückgekehrt? Die für die Lachszucht eingesetzte Schalltechnologie hat den mythischen Kraken erweckt, ein uraltes Monster aus der Tiefe, das alles vernichtet, was sich bewegt oder einen Laut von sich gibt. Doch die Geräusche jetzt abzuschalten, bringt nicht sofort den gewünschten Effekt. Stattdessen müssen Johanne und ihre Mitstreiter versuchen die Menschen in der Umgebung zu warnen und selbst wird es für sie ein Überlebenskampf. Ein Riesenkraken und seine Parasiten sind eigentlich nicht zu besiegen – aber Flucht wäre schon eine Lösung?
Kritik
Ein Horrorfilm mit Umweltaussage. Das ist gut so, denn wie die Menschen die Natur ausnutzen, kann auf Dauer nicht funktionieren. Am Ende liegt der Fokus hauptsächlich auf dem Horroreffekt. Mensch versucht gegen Kreatur zu überleben. Das ist gut gemacht, die Norweger können auch solche Filme ziemlich gut.
Das Bonusmaterial beinhaltet den Trailer und Filmtipps.
Kraken: Nor 2025; Regie: Pål Øie; Darsteller: Sara Khorami, Mikkel Bratt Silset, Jenny Evensen, Jon Erik Myre; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 94 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Norwegisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Splendid Film. Veröffentlichung Verkauf: 30. Oktober 2026.
Bewertung: 7,9/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4