Creation Stories

Biopic / Musikdrama

„Creation Stories: Der Mann, der Oasis entdeckte“ blickt nicht nur auf den Mythos britischer Popgeschichte zurück, sondern erzählt aus der Perspektive eines Mannes, der Erfolg und Selbstinszenierung über alles stellte und dabei immer wieder an sich selbst scheiterte. Rückblenden, Interviewsituationen und fragmentarische Erinnerungen verbinden sich zu einem vielschichtigen Porträt eines Musikmoguls, dessen Einfluss bis heute nachwirkt. Nun erscheint der Film endlich in Deutschland: Seit dem 20. Februar 2026 ist „Creation Stories“ digital erhältlich. Die Blu-ray-Veröffentlichung folgt am 10. April 2026 und enthält neben dem Hauptfilm umfangreiche Extras, darunter sieben Featurettes zur Entstehung des Films, Interviews mit Alan McGee, Irvine Welsh, Jason Isaacs, Ewen Bremner und Nick Moran sowie den offiziellen Trailer. Teil des Pakets ist auch die preisgekrönte Dokumentation „Upside Down: Die Creation Records Story“, in der Musiker wie Noel Gallagher (Oasis) und Bob Mould (Hüsker Dü) zu Wort kommen und die Geschichte des einflussreichen Plattenlabels begleiten.  

Inhalt

Wildes Musik-Biopic von den „Trainspotting“-Schöpfern: Oscar-Preisträger Danny Boyle, Irvine Welsh und Co. erzählen die exzessive Lebensgeschichte des legendären Musik-Moguls Alan McGee (Ewen Bremner). Der junge Alan wächst in einfachen Verhältnissen in Glasgow auf. Angestachelt von musikalischen Rebellen wie David Bowie und den Sex Pistols zieht es ihn in den Londoner Underground, wo er das Plattenlabel Creation Records gründet und Bands wie Oasis, My Bloody Valentine und The Jesus and Mary Chain entdeckt, die den Sound einer ganzen Ära prägen. Doch der Erfolg steigt ihm zu Kopf, es folgen Drogenexzesse mit seinem Kumpel Ralph (Jason Isaacs) und ein jäher Absturz. Im Interview mit der Journalistin Gemma (Suki Waterhouse) blickt er zurück auf seine Wurzeln, sein ausschweifendes Leben und sein musikalisches Vermächtnis. Seine politischen Verfehlungen, seine Ideen zur Gesellschaft und zum Leben, und zu dem, was er wirklich richtig gut gemacht hat, Oasis zu entdecken und zu fördern, ihnen zu ihrer Größe zu verhelfen.

Kritik

Ambivalent. Vorwissen wäre hilfreich, ansonsten ist es ein spannendes Biopic über einen Menschen, der eine sehr berühmte Band entdeckte und zu ihrer Größe förderte. Das ist genial, aber auch nicht weltbewegend. Dennoch sollte man sich Musikbusiness Interessierter den Film unbedingt ansehen.

Im Bonusmaterial gibt es den Dokumentarfilm „Upside Down: Die Creation Records Story“, das Making of, Interviews mit Cast & Crew sowie den Trailer und Filmtipps.

Creation Stories: UK 2021; Regie: Nick Moran; Darsteller: Ewen Bremner, Leo Flanagan, Suki Waterhouse, Jason Isaacs, Thomas Turgoose, Siobhan Redmond, Richard Jobson, Rori Hawthorn, Henry Ashton, Joseph Millson, Jason Flemyng; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 110 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 1,85:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Pandastorm Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 10. April 2026.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4