V/H/S/85

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Horror / Found-Footage

Grelles Neonlicht, flimmernde Bildröhren und ein Jahrzehnt, das seine Albträume auf VHS gebannt hat: Fünf verstörende Tapes öffnen die Tür zu einem Horror, der roher, wilder und unberechenbarer kaum sein könnte. Was als wissenschaftliches Experiment, harmloser Freizeitspaß oder mediale Sensation beginnt, kippt abrupt ins Grauen. Mit „V/H/S/85“ kehrt die gefeierte Horror-Anthologie mit einem ihrer stärksten Kapitel zurück. Im letzten Jahr hatte es mit „V/H/S Beyond“ eine weitere Auskopplung gegeben. Unter der Regie echter Genre-Visionäre wie Scott Derrickson („The Black Phone“), David Bruckner („Hellraiser“), Gigi Saul Guerrero („The Purge“-Serie), Natasha Kermani („Lucky“) und Mike P. Nelson („Silent Night, Deadly Night“) entfaltet sich ein kompromissloser Trip durch die dunkle Seele der 1980er-Jahre – gefilmt im ikonischen Found-Footage-Stil, der die Grenzen zwischen Zuschauer und Schrecken verschwimmen lässt. Der sechste Teil der Reihe liefert einen entfesselten Mix aus Gore, Nervenkitzel und kreativer Grenzüberschreitung, der Fans von Filmen wie „Terrifier“, „Evil Dead“ oder „Paranormal Activity“ direkt ins Mark trifft.

Inhalt

Fünf albtraumhafte Tapes enthüllen den wahren Horror der 1980er Jahre: Ein Forschungsteam glaubt, ein formwandelndes Alien kontrollieren zu können. Beim Wasserski-Ausflug einer Gruppe Jugendlicher wird der Spaß zum puren Terror. Ein Fernsehteam in Mexiko-Stadt gerät während eines verheerenden Erdbebens in den Untergrund und weckt etwas Böses. In einer verstörenden Performance-Show wird Virtual Reality zur tödlichen Falle. Und ein Detective jagt einen Serienkiller, dessen Morde bereits auf Video existieren, noch bevor sie begangen wurden. Zudem ist die Person, die die Videos an die Polizei schickt, selbst ein Sohn eines Polizisten. Wo kommen seine Weissagungen her? Und im Fall des Wasserski-Ausflugs: Was ist mit dem Wasser passiert, was mit jenen, die ihren makabren Spaß mit den jungen Opfern treiben? Eine Frühform von Zombies wird hier geschaffen? Nervenaufreibende Filme, nichts für Zartbesaitete.

Kritik

Durchgehend intensive Segmente, ungebremste Experimentierfreude und Horror, der nicht nur schockiert, sondern sich unauslöschlich ins Gedächtnis brennt, machen „V/H/S/85“ zu einer düsteren Reise, die noch lange nachhallt. Zombies dürfen natürlich auch nicht fehlen, aber anders interpretiert.

Im Bonusmaterial gibt es den Trailer und Filmtipps.

V/H/S/85: USA / Mex 2023; Regie: David Bruckner, Gigi Saul Guerrero, Mike P. Nelson, Natasha Kermani, Scott Derrickson; Darsteller: Dashiell Derrickson, Freddy Rodríguez, Kelli Garner; FSK: ab 18 Jahren; Dauer: 112 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©LEONINE Studios. Veröffentlichung Verkauf: 27. März 2026.

Bewertung: 7,7/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4 – Anspruch: 2/4