The Death of Robin Hood

Historiendrama

Ein vom Leben gezeichneter Einzelgänger, der nach einem Leben voller Verbrechen und Mord mit seiner Vergangenheit ringt, wird schwer verletzt von einer mysteriösen Frau gefunden, die ihm eine Chance auf Erlösung bietet. Es sind die letzten Tage des gesetzlosen Robin Hood. „The Death of Robin Hood“ ist ein Abenteuerfilm von Michael Sarnoski mit dem Oscar- nominierten Hugh Jackman („Deadpool & Wolverine“, „The Greatest Showman“) und Jodie Comer „Killing Eve“, „Free Guy“) in den Hauptrollen. Aaron Ryder („Arrival“, „The Prestige“) produziert zusammen mit Michael Sarnoski und Hugh Jackman. So haben wir Robin Hood noch nie gesehen. Waren es früher Abenteuerfilme, Action oder gar Komödien, ist dies hier ein Abgesang auf die Figur des Robin Hood, der sich selbst viel kleiner und weniger heroisch sieht, als es die Öffentlichkeit tut.

Inhalt

Von seiner dunklen Vergangenheit verfolgt, liegt Robin Hood (Hugh Jackman) nach einer Schlacht, die er für seine letzte hielt, schwer verwundet am Boden. Eine geheimnisvolle Frau nimmt sich seiner an – und eröffnet ihm eine unerwartete Chance auf Erlösung. In Sarnoskis mutiger Neuinterpretation gerät ein schwer verletzter Robin in die Obhut von Schwester Brigid (Jodie Comer), einer gütigen Priorin, die ihn versorgt, während er seinem Tod immer näherkommt – eine Umkehrung, die Sarnoski mit dem spirituellen Kern der ursprünglichen Balladen und mittelalterlichen Wertvorstellungen stimmiger empfindet, in denen die Geschichte angesiedelt ist. Von seiner Pflegerin mit unerwartetem Mitgefühl aufgenommen, erahnt Robin die Möglichkeit eines alternativen Lebenswegs – vorausgesetzt er nimmt ihn noch vor seinem Ende für sich an. Die klassische Robin-Hood Überlieferung ist von Sarnoskis revisionistischem Zugang zu der bekannten Figur hier nicht zu finden: Anhand von Leid und Gewalt untersucht er, welchen Preis es hat, ein Leben zu führen, das von eigennützigen Motiven bestimmt ist.

Kritik

Zu Beginn fragt man sich schon, was das soll?! Zu viel exzessive Gewalt, ein depressiver Robin Hood und ein alter Held, der eigentlich gar keiner ist oder war. Eine Erwartungshaltung von „Robin Hood“ muss man hier ganz schnell ablegen, oder sich vorher Kritiken und Rezensionen durchlesen. Sonst wird man zunächst enttäuscht sein. Dabei ist es kein schlechter Film.

Das Bonusmaterial beinhaltet einen Audiokommentar sowie den Trailer und Filmtipps.

The Death of Robin Hood: USA 2026; Regie: Michael Sarnoski; Darsteller: Hugh Jackman, Jodie Comer, Bill Skarsgård, Noah Jupe, Murray Bartlett, Elijah Ungvary, Tabitha Smyth, Faith Delaney, Fintan Shevlin, Beau Thompson, Alfie Lawless, Asher De Silva; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 117 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©DCM / LEONINE Studios. Veröffentlichung Verkauf: 25. September 2026.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4