Fantasy / Literaturverfilmung
Die erfolgreiche Verfilmung des berühmten Fantasy-Bestsellers „Momo“ von Michael Ende erscheint am 20. Februar 2026 im Heimkino. „Momo“ ist weit mehr als ein Jugendbuchklassiker. Es ist ein modernes Gleichnis darüber, wie uns die Zeit geraubt wird – von Konzernen, von Ablenkung, von Leistungsdruck. Der Film stellt eine Frage, die heute ebenso dringlich ist wie zu Zeiten Michael Endes: Was geschieht, wenn wir verlernen zuzuhören, zu spielen und wirklich zu leben? Die moderne Adaption von Michael Endes Jugendbuchklassiker wurde von Christian Becker („Jim Knopf“, „Wickie“) produziert und mit internationaler Besetzung unter der Regie von Christian Ditter („How to be Single“, „Vorstadtkrokodile“) in Kroatien und Slowenien verfilmt. In die Rolle der weltberühmten Titelfigur Momo ist die britische Darstellerin Alexa Goodall („Ein Gentleman in Moskau“, „Die Stunde des Teufels“) zu sehen. Ebenfalls zum Hauptcast gehören der mehrfach preisgekrönte britische Schauspieler Martin Freeman („Der Hobbit“, „Black Panther: Wakanda Forever“, „Sherlock“), Araloyin Oshunremi („Top Boy“, „Heartstopper“), Kim Bodnia („Killing Eve“, „The Bridge“, „The Witcher“), Claes Bang („The Square”, „Dracula“) oder Laura Haddock („The Recruit“, „Transformers: The last Knight“).
Inhalt
Momo (Alexa Goodall), ein außergewöhnliches Waisenmädchen, lebt in den Ruinen eines alten Amphitheaters und hat ein besonderes Talent: Sie hört zu. Doch als ein mächtiger Konzern beginnt, den Menschen ihre Zeit zu stehlen, verändert sich alles. Plötzlich hat niemand mehr Zeit, nicht einmal ihr bester Freund Gino (Araloyin Oshunremi). Verzweifelt begibt sich Momo auf eine magische Reise, geführt von einer rätselhaften Schildkröte und begleitet von Meister Hora (Martin Freeman), dem geheimnisvollen Hüter der Zeit. Dass es die Zeitdiebe überhaupt gibt, hat ihr eine der Frauen Jackie (Laura Haddock) verraten, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollte. Aber genau das ist die Stärke des Mädchens, das man ihr vertraut und Dinge anvertraut, die eigentlich ungesagt bleiben sollten. Der Chef der Zeitdiebe Richter (Claes Bang) macht Jagd auf das Mädchen, das durch die Zeit und parallele Welten flieht und sieht, was aus ihrer Gesellschaft werden könnte. Was nicht passieren darf. Eine magische Reise nimmt ihren Lauf…
Kritik
Immerhin mehr als 500.000 KinozuschauerInnen, ein guter Wert. Ein poetisches, visuell beeindruckendes Fantasy-Abenteuer über die Kraft der Freundschaft – und die Frage, was unsere Zeit wirklich wert ist. Allerdingshat der Film wenig mit dem Original zu tun, was Atmosphäre und Gefühl anbelangt. Viel farbenfroher, viel positiver und moderner. Ewig Suchender verlost eine Blu-ray zum Film. Schickt eine Mail an den Redakteur bis zum 08. März 2026.
Im Bonusmaterial gibt es die Hörfilmfassung, das Making of, Interviews mit Cast & Crew, ein Musikvideo, ein Gag Reel sowie den Trailer und Filmtipps.
Momo: D 2025; Regie: Christian Ditter; Darsteller: Alexa Goodall, Martin Freeman, Araloyin Oshunremi, Kim Bodnia, Laura Haddock, Jennifer, Claes Bang, Amaka Pettersson, David Schütter; FSK: ab 6 Jahren; Dauer: 92 Minuten; Sprachen: Deutsch Dolby Atmos, Englisch Dolby Atmos; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Constantin Film / LEONINE Studios. Veröffentlichung Verkauf: 20. Februar 2026.
Bewertung: 7,9/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4