Komödie
Eine französische Komödie, die schon ein wenig heikel ist. Eine Parodie oder Komödie über den Papst, das Oberhaupt der katholischen Kirche. In „Papamobil“ wird ein neuer Papst gewählt, der enthusiastisch Reformen angehen möchte. Allerdings muss er zunächst lernen, das der Vatikan pleite ist, weil die Vatikan-Bank schlechte Entscheidungen getroffen hat. Was nun? Das darf natürlich niemand erfahren. Eine Reise nach Mexiko muss da schon gegenfinanziert werden. Gerne auch von einer Drogenbaronin, die ihren Namen reinwaschen möchte und ihr Geld auf einem Konto im Vatikan waschen will. In Mexiko geht ziemlich viel schief und wir erfahren, dass der Papst nicht immer der Papst ist. In heftigen Bildern sehen wir Dinge, die wir uns kaum vorstellen konnten, einen Papst, der Schwerstkriminellen die Absolution erteilt und einen Vatikan, der korrupt ist. Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt…
Inhalt
Um seine Ernennung gebührend zu feiern, bereitet sich der der neue Papst (Kad Merad) auf eine Tour durch Lateinamerika vor. Leider stellt sich jedoch heraus, dass der Vatikan pleite ist und kein Reisebudget in petto hat. Eine reiche Mexikanerin (Myriam Tekaïa) bietet ihre Unterstützung an: Im Gegenzug für die Finanzierung des päpstlichen Trips soll der Papst an einem Event teilnehmen – ausgerechnet in Mexikos Hochburg der Kriminalität. Außerdem möchte sie ein Konto bei der Vatikanbank. Dort entpuppt sich die „hilfsbereite“ Mexikanerin als Mitglied eines Drogenkartells, das den Papst bei seinem öffentlichen Auftritt kidnappt. Doch schnell stellen die Verbrecher fest, dass sie nur seinen Doppelgänger erwischt haben. Was heißt das nun? Während sie den vermeintlichen Papst ihr Domizil zeigt und sich mit ihm anfreunden will, erfährt sie über das Fernsehen von einer angeblichen Lösegeldforderung und mehr noch, was sie gar nicht selbst gemacht hat. Was hat der Vatikan vor?

Kritik
Gewöhnungsbedürftig. Eine französische Komödie, die polarisiert, die aneckt, die eine Religion ein bisschen verhöhnt, ohne komplett respektlos zu sein. Das dürfte vielen nicht so gefallen. Abgesehen davon ist die Komödie auch in manchen Szenen grenzwertig. Aber insgesamt ein tolles Werk für Kunstfreiheit, die es so nur in der westlichen Welt gibt. Papamobil – Ein Papst on Tour – Trailer auf Deutsch HD
Das Bonusmaterial beinhaltet den Trailer und Filmtipps.
Papamobil – Ein Papst on Tour (O: Papamobile): F 2025; Regie: Sylvain Estibal; Darsteller: Kad Merad, Myriam Tekaïa, Boris Schoemann, Sanaa Estibal; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 83 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Französisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Lighthosue Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 28. August 2026.
Bewertung: 7,8/10 Punkten
Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4 – Anspruch: 2/4