Horror / Zombie-Thrillerdrama
Mit Mut zum Ungewöhnlichen und einem Gespür für Spannungsaufbau inszeniert Autor und Regisseur Zak Hilditch („These Final Hours“, „1922“) in „We bury the Dead“ eine Mischung aus Zombiehorror und Katastrophenthriller mit emotionaler Tiefe – und lässt dabei seine Hauptdarstellerin Daisy Ridley, Heldin der jüngsten „Star Wars“-Episoden, zu Höchstform auflaufen. Für die musikalische Untermalung sorgte der aus Großbritannien stammende Electronica-Künstler Clark. Nun erscheint „We bury the Dead“, dessen Weltpremiere beim Adelaide Film Festival 2024 stattfand, seine deutsche Erstveröffentlichung im Home Entertainment. Wieder ein Zombie-Horrorfilm? Ja und nein – denn die Ausgangsituation ist eine andere und im Film gibt es gleich zwei Wendungen, die so nicht zu erwarten waren.
Inhalt
Nachdem der verheerende Test einer neuen Massenvernichtungswaffe des US-Militärs vor der Küste Tasmaniens eine halbe Million Menschen das Leben gekostet hat, erwachen einige der Todesopfer wieder zum Leben. Den Behörden zufolge geht von ihnen keine Gefahr aus. Zu den Freiwilligen, die das betroffene Gebiet auf der Suche nach Leichen durchkämmen, gehört auch Ava (Daisy Ridley), deren Ehemann seit dem Vorfall vermisst wird. In der Sperrzone wird das Bergungsteam allerdings schon bald mit der grausamen Realität konfrontiert: Die angeblich harmlosen Untoten werden nicht nur immer mehr, sondern mit jeder Stunde gewalttätiger, unerbittlicher und aggressiver … So gerät der eigentliche Auftrag, die Leichen zusammenzutragen und zu beerdigen in den Hintergrund. Allerdings ist Ava mit einem Bekannten (Brenton Thwaites) unerlaubt weiter ins Landesinnere gefahren, um ihren Ehemann zu finden. Hier gibt es gleich mehrere Gefahren. Menschen und die toten Menschen, die tatsächlich mit der Zeit immer gefährlicher werden – nicht alle, aber die wenigen sind schon gefährlich genug.
Kritik
Es gibt Filme, da denkt man sich, dass hier und da eine Chance vertan worden ist. So wie bei „We bury the Dead“, der mit überraschenden Wendungen begeistert, sie aber nicht konsequent ausspielt. Gute Darsteller in einem Film, der mehr hätte erreichen können.
In den Extras gibt es den Trailer und Filmtipps.
We bury the Dead: Aus / USA 2024; Regie: Zak Hilditch; Darsteller: Daisy Ridley, Brenton Thwaites, Mark Coles Smith, Matt Whelan, Chloe Hurst, Kym Jackson; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 96 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Capelight Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 07. Mai 2026.
Bewertung: 7,8/10 Punkten
Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4