Wicked: For Good

Fantasy / Musical

„Der Zauberer von Oz“ ist neu verfilmt worden. Als Musical mit dem Titel „Wicked“, für ein jüngeres Publikum. Im Kino wollten das knapp 1,7 Millionen ZuschauerInnen sehen und in der Fortsetzung etwa die Hälfte. Platz 11 & 18 in den Jahrescharts. Ein grünes Mädchen, das es nicht leicht im Leben hat, das sich verantwortlich fühlt, für den Tod der Mutter, für die Schwester, ungeliebt vom Vater. Doch sie erhält wie ihre Schwester die Chance, an einer bedeutenden Schule aufgenommen zu werden und dort ihre Ausbildung zu beginnen. Sie scheint über magische Kräfte zu verfügen, allein die Frage ist, ob sie sie beherrschen kann. Ob sie Zaubersprüche aufsagen kann und damit die Geschichte verändern könnte. Zunächst ein Mobbing Opfer an der Schule findet sie doch Freundinnen und ihr Leben ist gut. Bis sie zum Zauberer von Oz zitiert wird und bald eine Entscheidung treffen soll, gegen ihren Willen.

Inhalt

„Wicked“ erzählt die bezaubernde Vorgeschichte der Hexen von Oz. Elphaba (Cynthia Erivo), eine missverstandene junge Frau, die ihre wahren Kräfte erst entdecken wird, lernt an der Universität Glizz die beliebte Mitschülerin Glinda (Ariana Grande) kennen, die ihre wahre Aufgabe ebenfalls noch erkennen muss. Trotz ihrer Verschiedenheit schließen sie eine außergewöhnliche Freundschaft – bevor ihre Wege sich nach einer Begegnung mit dem mächtigen Zauberer von Oz trennen. In fantastischen Abenteuern findet jede von ihnen schließlich ihre Bestimmung: Glinda als die Gute und Elphaba als die Böse Hexe des Westens. Doch in diesem ersten Teil geht es erstmal um die Vorgeschichte, die Zeit an der Schule, an der Elphaba überraschend zusammen mit ihrer Schwester aufgenommen wird. Glinda muss sie als Mitbewohnerin akzeptieren, gegenseitige Ablehnung wird erst spät zu Freundschaft, in einer langen Einstellung eines Tanzes auf einer verbotenen Party. Während sprechende Tiere nicht mehr akzeptiert werden, scheinen die Behörden eine restriktive Haltung zu haben. Bis Elphaba zum Zauberer von Oz eingeladen wird. Dort ändert sich ihre Geschichte, was wir erst im zweiten Teil sehen werden.

In „Wicked: Teil 2“ haben sich Elphaba und Glinda entzweit und müssen nun mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben. Elphaba (Cynthia Erivo), die inzwischen als Böse Hexe des Westens verteufelt wird, lebt im Exil in den Wäldern und kämpft weiterhin dafür, den Zauberer zu entlarven. Unterdessen ist Glinda (Ariana Grande) zum strahlenden Symbol des Guten geworden und genießt Ruhm und Ansehen. Als ein Mädchen aus Kansas ins Spiel kommt, müssen Elphaba und Glinda ein letztes Mal zusammenfinden und einander in schonungsloser Ehrlichkeit und tiefem Mitgefühl begegnen, um sich selbst und ganz Oz zum Guten zu verändern. Hol dir das Abenteuer mit dem exklusiven Sing-along nach Hause und sei bereit, für immer verwandelt zu werden…

Kritik

Hilfe, sie singen so häufig. Wer auf  Musicals bzw. Gesang in Filmen steht, der ist hier völlig richtig. Wer das eher ablehnt, der erlebt einen guten Film, eine ungewöhnliche Story für die eigentlich bekannte Handlung und ein sehr menschliches Miteinander. Nervig, gut und jugendlich – ein perfekt durch-choreosiertes Werk. Ein wenig düsterer im zweiten Teil.

Im Bonusmaterial gibt es entfernte Szenen, die Entstehung des Films, eine Sing-Along-Version, einen Audiokommentar sowie den Trailer und Filmtipps.

Wicked (Part 2): USA 2025; Regie: Jon M. Chu; Darsteller: Cynthia Erivo, Ariana Grande, Michelle Yeoh, Jeff Goldblum, Jonathan Bailey, Marissa Bode, Ethan Slater; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 137 Minuten; Sprachen: Deutsch Dolby Atmos, Englisch Dolby Atmos; Untertitel: Deutsch, Englisch, Finnisch, Norwegisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Universal Pictures Home Entertainment / Plaion Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 12. Februar 2026.

Bewertung: 7,9/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4