Mother Mary

Psychodrama / Mystery

Hinter dem glamourösen Leben von Megastar Mother Mary verbergen sich Einsamkeit und alte Wunden. Als sie für ihr geplantes Comeback ihre einstige Vertraute Sam um Hilfe bittet, geraten verdrängte Erinnerungen und ungelöste Konflikte unaufhaltsam an die Oberfläche. In „Mother Mary“ erzählt Regisseur David Lowery („The Green Knight“, „A Ghost Story“) ein intensives Drama über Ruhm, Identität und eine Freundschaft, deren Bruch bis in die Gegenwart nachwirkt. Eindringlich und vielschichtig beleuchtet der Film die Schattenseiten des Erfolgs und erzählt von Selbstfindung, Vergebung und der Hoffnung auf einen Neuanfang. Vor der Kamera vereint „Mother Mary“ einen hochkarätigen Cast: Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada 1+2 “, „Interstellar“) und BAFTA-Preisträgerin Michaela Coel („Black Panther: Wakanda Forever“, „I May Destroy You“) überzeugen in den Hauptrollen.

Inhalt

Mother Mary (Anne Hathaway) ist ein Megastar – auf der Bühne eine glamouröse und unvergleichliche Erscheinung, doch hinter den Kulissen erschöpft und einsam. Überwältigt von ihrem mit Spannung erwarteten Bühnen-Comeback sucht sie Zuflucht bei ihrer einstigen Freundin und Weggefährtin Sam (Michaela Coel), einer Modedesignerin, die den ikonischen Stil von Mother Mary zu Beginn ihrer Karriere geprägt hat. Beide Frauen haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und der Bruch ihrer Freundschaft sitzt tief. In ihrer persönlichen Krise bittet Mary Sam um Hilfe: Sie soll ein Outfit für ihr bevorstehendes Comeback designen. Während das neue Kostüm entsteht, kommen alte Konflikte ans Licht, lange Verschwiegenes wird offenbart und tief verborgene Wunden treten wieder an die Oberfläche. Während die Grenzen zwischen Gegenwart und schmerzlichen Erinnerungen verschwimmen, begeben sich die beiden Frauen auf eine emotionale Reise mit ungewissem Ausgang. Was ist hier real, was surreal und existiert nur in den Köpfen der Protagonistinnen?

Kritik

Ein wirklich seltsames Werk – was zunächst positiv ist, denn Filme, die uns überraschen oder gar verwirren, uns irritieren sind selten geworden. „Mother Mary“ schafft das alles spielerisch, was aber zugleich ein Balanceakt ist, denn wirkliche Freude stellt sich beim Zuschauen kaum ein. Aber faszinierend ist es schon.

Das Bonusmaterial beinhaltet die Audiodeskription, das Making of sowie den Trailer und Filmtipps.

Mother Mary: USA / Ir / D 2025; Regie: David Lowery; Darsteller: Anne Hathaway, Michaela Coel, Alba Baptista, Atheena Frizzell, FKA Twigs, Hunter Schafer, Isaura Barbé-Brown, Jessica Brown Findlay, Kaia Gerber, Sian Clifford; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 112 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS-HD MA 7.1, Englisch DTS-HD MA 7.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©LEONINE Studios. Veröffentlichung Verkauf: 02. Oktober 2026.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 2/4 – Anspruch: 2/4